Kundentag 2018

Kundentag 2018

Wenn etwas zum dritten Mal stattfindet, ist es schon Tradition. Am 19. April 2018 geht der Kundentag in die nächste Runde. Dieser findet dieses Jahr im Geißbockheim in Köln statt.
Bei uns wird Zusammenarbeit gelebt. Sprechen Sie mit unseren Experten von verschiedenen Partnern der Step Ahead AG über Potentiale und Möglichkeiten Ihres Unternehmens.

Erleben Sie aus erster Hand, vom Anwender der Lösung und direkt von unseren Kunden wie diese mit der jeweiligen Software arbeiten und was das für ihre Unternehmensprozesse bedeutet, ein interessanter und neuer Blick auf Softwarelösungen. Ganz ohne Abkürzungen und Fachchinesisch.

Die diesjährige Agenda sieht folgendermaßen aus:

  • Begrüßung & Neuigkeiten in der Steps Business Solution
  • CTI – Wie verbinde ich jetzt mein Telefon mit meiner CRM-Software und welchen Nutzen habe ich?
    Wir erzählen wie sie leicht einen besseren Kundenservice durch Informationsvorsprung erreichen.
  • hz2go – mobil agil.®
    Die mobile Service- und Vertriebslösung für die Steps Business Solution
  • Expertenvortrag Recht: Ist das überhaupt ein Thema für mich als Mittelständler?
    Was bedeutet die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) für mein Unternehmen im Alltag und wie kann ich denn meinen Verpflichtungen jetzt konkret nachkommen?
  • Agile Softwareentwicklung im Kundenprojekt – brauch ich das?
    Aber ja: Ein Mitarbeiter erzählt warum sich bei ihm Umsätze und Lieferprozesse verbessert haben durch die CRM Einführung mit fescon direkt an praktischen Beispielen
  • Maschinendatenerfassung: keine Doppeleingaben und Datenerfassung da wo die Daten entstehen – wir zeigen anhand praktischer Beispiele warum eine MDE-Einführung Ihre Effizienz um 50 % in allen Lagerprozessen verbessert
  • Jeder spricht von Dokumentenmanagementsystemen, aber wie soll das gehen bei mir als Mittelständler?
    An konkreten Projektbeispielen zeigen wir was es bedeutet, wenn man mit einem modernen DMS-System arbeiten kann.

 

Begleitend können Sie gerne unsere Ausstellung besuchen.

Senden Sie Ihre Anmeldung an franziska.baumgarten@fescon-gmbh.de. Auch für Ihre Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Elektronischer Datenaustausch über EDI

Elektronischer Datenaustausch über EDI

Startet man eine Websuche nach dem Thema EDI, dann landet man sehr schnell bei Begriffen wie Kostenreduzierung, Vereinfachung der Prozesse und Effektivität. Das hört sich sehr gut an. Nur was ist EDI jetzt eigentlich genau?

EDI (Electronic Data Interchange) ist ein elektronischer Austausch von Daten zwischen Geschäftspartnern. Dabei sind die Daten so strukturiert, dass diese sofort verarbeitet werden können.  So kann die übermittelte Bestellung des Kunden direkt im ERP zu einem Auftrag verarbeitet werden. Es sind keine erneuten Datenerfassungen notwendig und Datenfehler werden somit signifikant reduziert oder sogar ganz eliminiert. Dadurch werden viele Prozesse deutlich effizienter.

Geschäfte können schneller abgewickelt werden, da elektronische Dokumente automatisch in andere Geschäftssysteme integriert werden können. Aufgrund der besseren Datenqualität wird der ganze Transaktionsprozess beschleunigt, da es weniger Fehlerquellen gibt und die Arbeit nicht wiederholt werden muss.

Warum fühlt es sich dann aber im ersten Schritt oft gar nicht so an als ob man Zeit oder gar Kosten spart? Vielleicht liegt es an den Umständen, die eine Beschäftigung mit dem Thema EDI angestoßen haben. Ihr großer und wichtiger Kunde lässt über Herrn Meier (Name von der Redaktion geändert) mitteilen, dass man in Zukunft ausschließlich über EDI kommunizieren möchte. Ihr Kunde hat ein großes Digitalisierungs-Projekt auf die Spur gesetzt, dass sich für ihn innerhalb von 2 Jahren amortisiert haben soll. Er erwartet nun die Mitarbeit all seiner Lieferanten. Für Sie als Mittelständler der Region Südwestfalen ist es aber vielleicht das erste Mal, dass Sie mit diesem Thema Berührung haben. Vielleicht ist es auch im ersten Schritt nur ein einziger Kunde. Da schleicht sich doch einfach schnell die Frage ein, ob es auch für Sie ein Thema zur Kostenreduzierung wird oder eher nicht.

In diesem Moment wird es nun entscheidend sein, ob ein Unternehmen eine flexible Softwarelösung einsetzt oder nicht. Denn zum einen kommt nun die Anschaffung entsprechender Softwaremodule auf ein Unternehmen zu. Diese Software regelt den technischen Austausch der Dateien zwischen Sender und Empfänger. Zum anderen ist aber nun ein Partner wichtig, der die übermittelten Daten auch sauber in den Unternehmensprozess einfügt. Was geschieht mit den übermittelten Daten? Unter welchen Voraussetzungen können diese Daten direkt in das EDV-System übernommen werden? Was geschieht im Störungsfall? Bei welchen Gegebenheiten ist doch ein Sachbearbeiter zu informieren?

Dies ist der springende Punkt, der dazu führt ob ein EDI-Projekt wirklich zum Erfolg wird. Denn hier liegen die wirklichen Einsparpotentiale. Dass Daten ohne Störung von A nach B transportiert werden, sollten wir im Jahr 2017 erwarten können. Dass die Daten aber intelligent weiterverarbeitet werden ist nicht immer selbstverständlich. Ein gutes Beispiel findet sich immer wieder im Bereich des Online-Einkaufs. Nachdem ein Kunde auf sehr modernen Plattformen komfortabel und einfach seinen Einkauf platziert hat, erwartet den Sachbearbeiter im Hintergrund viel manuelle Arbeit. Einfach weil die Systeme nicht ordentlich angebunden sind. Ähnlich kann es in der elektronischen Kommunikation zugehen. Nachdem die Datei elektronisch eingetroffen ist, wird manuell weitergearbeitet. Dabei liegt nur hier das große Potential für den Mehrwert der Digitalisierung. Wie wäre es wenn…

 

  • die ankommenden Daten direkt geprüft und automatisch zu Aufträgen verarbeitet werden?
  • eine intelligente Fehlerbehandlung den Sachbearbeiter direkt informiert?
  • ein Workflow Aufträge um Abrufmengen erweitert und Verfügbarkeiten prüft?
  • der Sachbearbeiter wieder ein Bearbeiter und nicht mehr ein Erfasser ist?

 

Man merkt nun schnell, dass es hier gar nicht mehr so sehr um Technik geht. Hier geht es um Prozesse. Und das ist die große Chance. Angestoßen durch die Einführung von EDI nochmal zu überlegen ob der Ablauf wirklich schon optimal ist. Arbeitsschritte und Prüfungsregeln können nochmal überdacht und dokumentiert werden, damit ein Großteil der Arbeit nicht mehr von Hand erledigt werden muss. Jede manuelle Dateneingabe die im Zuge einer solchen Prozessoptimierung eingespart wird, sorgt für zusätzliche Datensicherheit in Ihrem Unternehmen. Die Sicherheit im Prozess steigt durch ein EDI-Projekt sehr stark an. Nun kann es allerdings immer noch zu Fehlern und Unstimmigkeiten kommen, so dass ein Automatismus nicht möglich ist. Um diese Fälle kann sich nun etwas intensiver gekümmert werden. Schlägt eine Automatik fehl, weil Grenzwerte überschritten werden oder aber die Daten einfach nicht konsistent sind, kann der Sachbearbeiter informiert werden. Neben der reinen Fehlerinformation gibt es nun Möglichkeiten alle wichtigen Informationen bereitzustellen, um eine schnelle und fundierte Entscheidung zu unterstützen.

So ist EDI sowohl für Kunden als auch Lieferanten eine gute Möglichkeit Abläufe zu optimieren. Es ist also kein reines EDV Thema, dass durch die bloße Einführung von Software etwas besser macht. EDI führt genauso wenig zu besseren Prozessen wie CRM zu besserem Kundenverständnis führt. Es geht immer um Menschen und um Prozesse, die gutes und effektives Arbeiten ermöglichen.

Betriebsferien am 30.10.2017

Wir machen einen Brückentag!

Aufgrund der Feiertage in NRW am 31.10.2017 und 01.11.2017 hat die fescon GmbH am Montag, den 30.10.2017 ebenfalls geschlossen. Ab dem 02.11.2017 sind wir wieder wie gewohnt für Sie erreichbar.
Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit!